Erste Hilfe und Tipps gegen Kopfschmerzen und Migräne
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Auslöser für Clusterkopfschmerz

Forscher haben herausgefunden, dass es bestimmte Auslöser für den Clusterkopfschmerz gibt.

1. Erkenntnisse über klimatische Bedingungen

Untersuchungen haben ergeben, dass ein primärer Auslösefaktor für Clusterkopfschmerzen klimatische Bedingungen sind. Das wird daran deutlich, wenn man sich zum einen die Lokationen der Betroffenen näher ansieht. So kommen, statistisch betrachtet, die meisten Patienten aus Ballungsgebieten, größeren Städten oder Gemeinden, die nicht am Meer liegen. Dieses Phänomen ist beachtlich. An Nord- und Ostsee, wenn wir in Deutschland bleiben, kommt diese Krankheit nicht so häufig vor.

Das läßt unweigerlich den Schluss zu, dass bestimmte klimatische Umgebungen Clusterkopfschmerz begünstigen. Ferner berichten viele Betroffene, die sich in einer Episode befinden, über eine 80 – 100%ige Eleminierung der Clusterkopfschmerz-Episode, wenn sie sich für 8- 21 Tage an die See begeben. Allerdings wurde festgestellt, dass mediterranes Klima eine noch bessere Wirkung zeigt.

Ein bedeutender Faktor für den Beginn einer Episode, so vermutet man, ist der Wechsel zwischen verschiedenen Wetterarten. Konkret heißt dies, dass der abrupte Wechsel zwischen Sonne/ Regen / schwülem Wetter usw. dafür verantwortlich sein kann.
Die Heilung, beispielsweise durch einen Aufenthalt am Mittelmeer, kommt im Endeffekt durch eine Klimakonstanz. So schwankt das Wetter dort nur sehr gering.
Diese Heilungsmethode beschränkt sich auf Beobachtungen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis. Jedoch ist sie mit keinen Nebenwirkungen verbunden und alleine aus diesem Grund empfehlenswert.

2. Stressfaktoren

Oftmals wird als Ursache für Clusterkopfschmerz u.a. Stress vermutet. Diese Vermutung ist nicht zutreffend. Untersuchungenergaben, dass die Ausmaße des Clusterkopfschmerzes bei “gestreßten” und bei weniger “gestressten” Patienten nahezu identisch sind. Nur in der Schmerzbewältigung gibt es Unterschiede.

3. Nahrungsmittel

Gesunde Ernährung ist wichtig und wird durch zunehmende gesellschaftliche Veränderungen, gerade in unseren Breitengraden, immer wichtiger. Zum einen wird unser Alltag durch ein Überangebotvon “Fast-Food”, Süßigkeiten und ballaststoff-, vitamin-, kohlehydratarmen Nahrungsmitteln bestimmt. Hinzu kommt die überwiegend sitzende Arbeitstätigkeit vieler Arbeitnehmer. Alleine diese Faktoren machen eine gesunde Ernährung unabdingbar.
Allerdings sollten Cluterkopfschmerzpatienten vor allem in einer Episode auf folgendes Achten:
“Glutamat”-haltige Produkte (siehe auf Verpackungen bei Inhaltsstoffen) sollten ebenso vermieden werden wie Alkohol (besonders Rotwein und Spirituosen). Auch Käse, Nüsse, Meeresfrüchte sowie allgm. fetthaltige Nahrungsmittel sollten vermieden werden, da sieeine Attacke begünstigen können.

4. Mehr Männer als Frauen ?

Erstaunlicherweise sind mehr Männer als Frauen vom Clusterkopfschmerz betroffen. Allerdings muss man dies wieder relativieren, wenn man die Forschungsergebnisse von Arne May betrachtet (s.u.). Man vermutet, dass genetische Dispositionen für diese Krankheit verantwortlich sind. Eventuell handelt es sich um einen X-chromosomal-rezessiven Erbgang. Das bedeutet, dass diese Krankheit zum einen geschlechtsabhängig ist und zum anderen über Generationen nicht auftreten kann. Befragt man Patienten nach Verwandtschaft, die ebenfalls von Clusterkopfschmerzen betroffen sind, erhält man i.d.R. negative Auskünfte.

5. Nikotin

Nikotin sollte ebenfalls vermieden werden. Man vermutet dies, da ein Großteil der Betroffenen Raucher sind. Allerdings tritt Clusterkopfschmerz ebenfalls bei Nichtrauchern auf.

6. Anzahl der Patienten

Clusterkopfschmerz ist eigentlich sehr einfach zu diagnostizieren. Allerdings ist diese Krankheit viel zu selten. Daher wird sie oftmals falsch diagnostiziert und behandelt. Alleine aus diesem Grunde ist es schwierig, Wahrscheinlichkeiten aufzustellen, wie viele CH-Patienten auf 1.000 Einwohner zu zählen sind. Vermutungen gehenin die Richtung von 0,2 – 0,4 Promille, gesehen auf die Gesamtbevölkerung.