Erste Hilfe und Tipps gegen Kopfschmerzen und Migräne
gegen-kopfschmerzen-1.jpggegen-kopfschmerzen-2.jpggegen-kopfschmerzen-3.jpggegen-kopfschmerzen-4.jpg

Auslöser für Migräne und Kopfschmerzen

Für die Ursache der Erkrankung gibt es zahlreiche Theorien - eindeutig bewiesen ist bis heute jedoch keine. Man vermutet, daß im Gehirn von Migränepatienten aufgrund einer (wahrscheinlich vererbten) Veranlagung zu wenig Energie bereitgestellt wird und daß sie empfindlicher auf bestimmte Reize reagieren.

Die Auslöser für Migräne und Kopfschmerzen

Für die Ursache der Erkrankung gibt es zahlreiche Theorien – eindeutig bewiesen ist bis heute jedoch keine. Man vermutet, daß im Gehirn von Migränepatienten aufgrund einer (wahrscheinlich vererbten) Veranlagung zu wenig Energie bereitgestellt wird und daß sie empfindlicher auf bestimmte Reize reagieren. Wenn verschiedene Faktoren (z.B. Lärm, Streß, Nikotin) das Gehirn mit Nervenbotschaften “überstrapazieren”, gerät es aus dem Gleichgewicht und wird in seinen Funktionen gestört. Die Folge: die empfindlichen Blutgefäße in der Hirnhaut entzünden sich und setzen Schmerzstoffe frei. Der Migräneschmerz beginnt.

Für die Entstehung von Migräne ist wohl selten nur ein einzelner Auslöser verantwortlich. Meist treffen mehrere Faktoren zusammen, die in der Summe schließlich zum Anfall führen.

Schwankungen des Hormonspiegels

Bei vielen Frauen ist das Auftreten von Migräne zeitlich an die Monatsblutung gebunden. Oder die Anfälle häufen sich vor, während und nach der Periode. Nach den Wechseljahren, wenn die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone nachläßt, werden die Anfälle für gewöhnlich leichter und seltener.

Streß

Angst und Aufregung können Migräne und Kopfschmerzen auslösen. Noch häufiger ereignen sich Anfälle allerdings dann, wenn der Streßhöhepunkt schon überschritten ist. So erklärt sich auch die “Wochenendmigräne”, die nach Abschluß einer anstrengenden Arbeitswoche auftritt.

Schlafmangel oder -überfluß

Änderungen des Schlaf-/ Wachrythmus, zu kurze Nachtruhe oder übermäßiges “Ausschlafen” können ebenfalls Migräneauslöser sein. Schlaf bedeutet tiefe Entspannung, die für viele überaktive Migränepatienten schwer erträglich ist. Deshalb kann auch der Schlaf einen akuten Anfall auslösen. Manchmal setzt er mitten in der Nacht im Tiefschlaf oder gegen Morgen im oberflächlicheren Schlaf ein, bei anderen Patienten durch Alpträume oder nach einer Traum-Schlaf-Phase.

Nahrungs- und Genußmittel / Ernährungssünden

Nahrungs- und Genußmittel spielen bei einem Teil der Migränekranken eine große Rolle als Auslöser der Anfälle. Das gilt nicht nur für Alkohol, Schokolade, Schweinefleisch und Nikotin, sondern nicht selten auch für gesunde Lebensmittel, wie Obst und Gemüse. In solchen Fällen muß an eine ursächliche Allergie gedacht werden. Ferner können allgemeine Verdauungsbeschwerden, Magen-, Leber-, Gallenblasenleiden, chronische Darmträgheit oder Störungen der Darmflora bestehen.

Fette Speisen, Nahrungszusätze oder übermäßiger Alkohol- und Zigarettenkonsum können das Auftreten von Migräneanfällen begünstigen. Auch bestimmte Lebensmittel, z.B. Käse, Zitrusfrüchte, Rot- und Portwein sowie Koffein können Migräne auslösen. Sie enthalten Thyramin, einen Stoff, der Blutdrucksteigernd wirkt und in Kombination mit anderen Migränefaktoren zu einer Häufung der Anfälle führen kann. Aber ein rasches Absinken des Blutzuckerspiegels kann ebenfalls einen Anfall auslösen.

Witterungs- und Klimaverhältnisse

Die Hälfte aller Migränepatienten berichten, daß Wetterumschwung, Luftdruckabfall und Fön bei ihnen Migräne auslösen können. Stabile Wetterlagen wirken selten als Auslöser, kritisch sind vor allem der Wetterwechsel mit Veränderungen von Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und elektroklimatischen Bedingungen. Oft tritt der akute Anfall nicht erst auf, wenn sich das Wetter verändert hat, sondern bereits ein bis zwei Tage vorher, wenn die elektroklimatischen Bedingungen sich zu verändern beginnen. Darauf reagiert ja vor allem das vegetative Nervensystem sehr empfindlich.

Andere Auslöser

Nächtliche Diskothekenbesuche, der Preßlufthammer an der Baustelle oder auch Fernseher und Musikanlagen, die weit über Zimmerlautstärke ertönen können zu Reizüberlastung und entsprechend zu Migräneattacken führen.

Bekannt sind vor allem noch die verschiedenen Sinneseindrücke, auf die Migränekranke sehr empfindlich reagieren können, z.B. blendendes und flimmerndes Licht, wie es auch beim Fernsehen oder bei Arbeiten am Computerbildschirm einwirkt, laute Musik und intensive Gerüche.