Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, Clusterkopfschmerz zu therapieren. Nicht alle Behandlungsmethoden ziehen einen erkennbaren Erfolg mit sich. Für den Patienten ist es wichtig, dass er sich intensiv mit “seinem Clusterkopfschmerz” auseinandersetzt. Dadurch lernt er sich selber und seine Krankheit kennen.
Kein Arzt der Welt kann die jeweilige individualisierte Form des Clusterkopfschmerzes nachvollziehen. Der Arzt kann nur insoweit helfen, alsdaß er auf bestehende Therapieformen zurückgreift. Sie sollten keine Möglichkeit außer lassen in der Behandlung. Denn Clusterkopfschmerz ist weitestgehend unerforscht. Bei Therapien ist es äußerst wichtig, dass Arzt und Patient gemeinsam eine Behandlungsstrategie entwickeln. Bei Therapien sollten beide Seiten (Arzt/ Patient) auch neue Erkenntnisse aus der Forschung nutzen, wenn alt bekannte Medikamente nicht wirken sollten.
Testen Sie sich selbst: Wie überstehen Sie eine Attacke ohne Medikamente und welche Wirkung wird durch die Medikamente tatsächlich erzielt?
Eine strenge Selbstbeobachtung hilft hier weiter. Führen Sie Buch über Ihr tägliches Befinden. Notieren Sie sich, was Sie wann gegessen/ getrunken haben. Kontrollieren Sie, ob bestimmte Nahrungsmittel (z.B. Alkohol, Meeresfrüchte, glutamat-haltige Produkte usw.) eventuell eine Attacke provoziert haben könnten.
Beobachten Sie auch das Wetter. Sind bestimmte Wetterverhältnisse (z.B. Mischwetter) oftmals an Tagen, wo Sie Clusterattacken bekommen?
Holländische Ärzte wollen herausgefunden haben, daß der Blutzuckerspiegel im Körper eine Attacke provozieren könne. Dies würde erklären, warum vor allem nachts die häufigsten Attacken auftreten, da sich nachts der Blutzuckerspiegel im Körper verändert; er sinkt.



